Laser, LED & Lampen-Sicherheit

Leistungsübersicht

Wir bieten Konformitätsprüfungen in unserer akkreditierten Prüfstelle an und begleiten Hersteller von der Entwicklungsphase bis zur abschließenden Konformitätsbewertung. Während der Produktentwicklung unterstützen wir mit technischer Beratung und Ausbildung zur Interpretation und Anwendung relevanter Normen und Analysemethoden, einschließlich rechnerischer Konformitätsbewertungen.

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Laser, LED & Lampensicherheit

Unsere Leistungen

Sicherheit von Laserprodukten
 

IEC 60825-1 (DIN EN 60825-1)

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Sicherheit von Lampen, LEDs und Leuchten

IEC 62471-Reihe (DIN EN 62471)

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Ophthalmische
Instrumente
 

DIN EN ISO 15004-2, ANSI Z80.36

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Kalibrierung von Sonnensimulatoren
 

für SPF-, UVA- und UV-Prüfungen

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Laser, LED & Lampen-Sicherheit

Sicherheit von Laserprodukten

Laser Produktsicherheit (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

DIN EN 60825-1 Sicherheit von Lasereinrichtungen

Teil 1: Klassifizierung von Anlagen und Anforderungen

Hersteller von Laserprodukten müssen sicherstellen, dass jedes Laserprodukt den Anforderungen der internationalen Norm IEC 60825-1 (bzw. den nationalen Umsetzungen, in Europa: EN 60825-1) entspricht. Jedem Laserprodukt muss eine Sicherheitsklasse zugewiesen werden: Klasse 1 gilt als augensicher, während Klasse 4 mit einem hohen Risiko für Haut- und Augenverletzungen verbunden ist. Zur Gewährleistung sicherer Produkte, insbesondere bei Verbraucherprodukten, ist in der Regel eine Klassifizierung als Klasse 1 erforderlich; für Emissionen im sichtbaren Wellenlängenbereich ist auch Klasse 2 zulässig. Wir sind spezialisiert auf die Messung und Analyse komplexer Quellen wie ausgedehnter Quellen, gepulster Emission und gescannter Emission. Beispiele für komplexe Laserprodukte sind Bildprojektoren, Linienlaser, LiDAR, Rangefinder, ToF-Distanzsensoren, VCSELs, Beleuchtung für machine vision, Augmented Reality Brillen (AR, XR, Smart Glasses) und DOE-Projektoren für 3D-Kameras. 

Unsere Expertise wird nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern weltweit nachgefragt. Unser Senior Consultant Dr. Karl Schulmeister war Project Leader für die 3. Ausgabe der IEC 60825-1. Viele der aktualisierten Grenzwerte für ausgedehnte und gepulste Quellen basieren direkt auf Forschungsergebnissen unseres Teams. Diese international einzigartige Kombination aus Normungsexpertise, wissenschaftlicher Forschung und langjähriger Prüfpraxis mit optimierten Messverfahren ermöglicht uns hochpräzise Messungen und verlässliche Bewertungen. 

Für ausgedehnte scheinbare Quellen fordert EN 60825-1 sowohl die Variation der Augenakkommodation (realisiert mit unserem künstlichen Auge mit CCD-Kamera) als auch die Variation des Abstands zum Produkt, um die restriktivste Position zu bestimmen (White Paper). Die aufgenommenen Bilder werden mittels computergestützter Bildanalyse ausgewertet, um den restriktivsten Bildbereich, und damit den Parameter „Winkelausdehnung der scheinbaren Quelle“ alpha, zu identifizieren. Das Kriterium für die Klassifizierung besteht darin, das maximale Verhältnis der zugänglichen Strahlung (ZS) zum Grenzwert für die zugängliche Strahlung (GZS) zu ermitteln. Das Interpretation Sheet ISH1 klärt mehrere Fragestellungen im Zusammenhang mit ausgedehnten Quellen und gepulsten Emissionen. Es wurde maßgeblich auf Grundlage von Beiträgen unseres Teams entwickelt, mit Dr. Karl Schulmeister als Projektleiter. ISH1 steht bei der IEC kostenlos zum Download zur Verfügung.

Neben der Anforderung, dass die zugängliche Emission für den Normalbetrieb unterhalb des jeweiligen Klassenlimits liegen muss, sind auch vernünftigerweise vorhersehbare Einfehlerbedingungen zu berücksichtigen. Kann nicht nachgewiesen werden, dass die Emission unterhalb des Klassenlimits bleibt, ist eine Risikoanalyse durchzuführen (Veröffentlichung). Auf Basis unserer Forschungsprojekte zu Schädigungsschwellwerten verfügt unser Prüflabor über die international anerkannte Expertise, um Risikoanalysen auf Grundlage von Schädigungsschwellwerten anzubieten. Die Schädigungsschwellwerte werden entweder aus wissenschaftlichen Publikationen abgeleitet oder mit unseren validierten Computermodellen für die Netzhaut, Hornhaut und Haut berechnet. Damit können Fehler als nicht vernünftigerweise vorhersehbar beurteilt werden, obwohl die GZS Werte zu einem gewissen Grad überschritten werden.

Für Laserquellen, die wie konventionelle Lampen oder Leuchten eingesetzt werden, legt Unterabschnitt 4.4 der DIN EN 60825-1 eine Liste von Anforderungen fest. Wenn das Produkt diese Anforderungen erfüllt, kann die Emission gemäß der Normenreihe DIN EN 62471 „Photobiologische Sicherheit von Lampen und Lampensystemen“ klassifiziert werden. Das Produkt verbleibt im Anwendungsbereich der DIN EN 60825-1, wird jedoch als Laser Klasse 1 eingestuft. Typische Produkte hierfür sind Laserbildprojektoren, Laser-Fahrzeugscheinwerfer und Laser-Bühnenleuchten. Unterabschnitt 4.4 wird in einem ILSC-Paper ausführlicher behandelt.

Zusätzlich zu unserer Akkreditierung sind wir für Prüfungen nach IEC 60825-1 im IECEE Programm (CB Scheme) ein CB-Testing Laboratory (CBTL) und können zertifizierte Prüfberichte anbieten.

FDA-Dokument für die USA: Laser Notice 56

In den USA hat das CDRH als Abteilung der FDA die Laser Notice 56 veröffentlicht, auf Basis dessen die Klassifizierung und Kennzeichnung auf Grundlage der IEC 60825-1 akzeptiert wird. Das Klassifizierungssystem und die in CFR 1040.10 festgelegten “accessible emission limits” (AEL) können alternativ weiterhin verwendet werden, sind jedoch seit langem nicht mehr aktualisiert worden. Im Normalfall prüfen wir daher auch für den US Markt auf Basis von IEC 60825-1.

In Sonderfällen, überwiegend bei militärischen Anwendungen, kann die Klassifizierung von Laserprodukten auf Grundlage der US-Norm ANSI Z136.1 erfolgen.

Europäische Änderung A11:2021

In Europa ist EN 60825-1:2014, veröffentlicht im Jahr 2014, identisch mit IEC 60825-1:2014. Allerdings wurde 2021 eine Änderung A11 veröffentlicht. Daher weist die europäische Version EN 60825-1:2014 + A11:2021 einige Abweichungen gegenüber IEC 60825-1:2014 auf, insbesondere im Wellenlängenbereich von 1250 nm bis 1400 nm, wo ein zusätzlicher Grenzwert zum Schutz der Hornhaut eingeführt wurde (Details siehe unser White Paper). Zusammen mit dem zur Änderung A11 veröffentlichten Corrigendum AC:2022 verwenden einige nationale konsolidierte Fassungen das Veröffentlichungsdatum von 2022, z.B. in Deutschland DIN EN 60825-1:2022 oder in Österreich OVE EN 60825-1:2022.

Europäische Verbraucherschutznorm EN 50689

Im Jahr 2021 wurde in Europa eine neue Norm für Verbraucher-Laserprodukte veröffentlicht, EN 50689:2021. Die deutschsprachige Fassung ist DIN EN 50689:2022 „Sicherheit von Laserprodukten – Besondere Anforderungen an Verbraucher-Laser-Produkte“. DIN EN 50689 regelt, welche Laser Klassen für Verbraucherprodukte auf dem europäischen Markt in Verkehr gebracht werden dürfen (siehe auch unser White Paper zu EN 50689). Die Norm EN 50689 ist sowohl unter der Niederspannungsrichtlinie wie auch unter der Allgemeinen Produktsicherheits-Richtlinie harmonisiert.

Laser, LED & Lampen-Sicherheit

Sicherheit von Lampen, LEDs und Leuchten

LED und Lampen (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

DIN EN 62471:2009 Photobiologische Sicherheit von Lampen und Lampensystemen

Inkohärente optische Breitband-Strahlung mit ausreichender Bestrahlungsstärke oder Strahldichte kann eine Gefährdung für Augen oder Haut darstellen. Die Normenreihe DIN EN 62471 definiert Grenzwerte und Messanforderungen zur Bewertung solcher Risiken. Die Grundnorm auf internationaler Ebene, IEC 62471:2006 ist in Europa als EN 62471:2008 veröffentlicht (die deutschsprachige Ausgabe in 2009) und unter der Niederspannungsrichtlinie harmonisiert. In EN 62471:2008 sind die Emissions-Grenzwerte und Messanforderungen für die Risikogruppenbestimmung die Gleichen wie in IEC 62471:2006, die Expositionsgrenzwerte für Auge und Haut sind in der EN jedoch in einem informativen Anhang zu finden.

Wir prüfen LEDs, Lampen, Lampensysteme und Leuchten gemäß DIN EN 62471 und verwandten Normen und ordnen sie Risikogruppen zu. Die Risikogruppen liefern grundlegende Informationen über die maximal zulässige Expositionsdauer bei gegebener Referenzentfernung, bevor biologische Expositionsgrenzwerte überschritten werden. Eine ausreichend niedrige Risikogruppeneinstufung zeigt, dass das Produkt hinsichtlich potenzieller Augen- und Hautschädigungen sicher ist. Aufgrund von Abwendreaktionen kann jedoch in vielen Fällen auch eine Einstufung in Risikogruppe 2 (RG2) als ausreichend sicher angesehen werden. Die genaue Bestimmung der Risikogruppe erfordert präzise Messungen der spektralen Bestrahlungsstärke oder der spektralen Strahldichte, jedoch unter Berücksichtigung von speziellen Mittelungs-Empfangswinkel.

Die Messung der biologisch wirksamen Strahldichte mit einem abbildenden Verfahren erfordert radiometrische Expertise, insbesondere hinsichtlich der korrekten Umsetzung der definierten Mittelungs-Empfangswinkel, wie z.B. 11 mrad, die durch Feldblenden definiert werden.  Quellen, bzw. Abbildungen die kleiner als der Mittelungs-Empfangswinkel sind, ergeben eine viel kleinere gemittelte Strahldichte als die physikalische Strahldichte der Quelle. Wir haben eigene bildgebende Messaufbauten und Auswerteverfahren entwickelt, um hochpräzise Messungen bei gleichzeitig optimierter Effizienz für unsere Kunden bereitzustellen.

Für die Produktsicherheits-Normen der Serie IEC 62471 sind wir ein im IECEE Schema (CB-Scheme) anerkanntes CB-Prüflabor (CBTL).

Systematische Fehler kommerzieller photobiologische Strahldichte - Radiometer

Ringversuche haben gezeigt, dass einige kommerziell erhältliche „photobiologische Spektroradiometer“, die für Prüfungen nach IEC 62471 vermarktet werden (und von vielen Prüfstellen verwendet werden), bei der Messung von Quellen kleiner als 11 mrad erhebliche systematische Fehler aufweisen. Aufgrund einer nicht gleichmäßigen Empfindlichkeit innerhalb des Mittelungswinkels von 11 mrad zur Mittelung der Strahldichte können Messfehler von bis zu einem Faktor drei auftreten (ILSC paper). Noch größere Messfehler ergeben sich, wenn man das „alternative Strahldichtemessverfahren“ für Quellen verwendet, die eine Linse enthalten. Unser Prüflabor verwendet seit jeher Strahldichte-Messaufbauten mit diskreten Komponenten und konstanter Empfindlichkeit über den gesamten Akzeptanzwinkel, realisiert mittels Ulbricht-Kugel.

DIN EN 62471-5: Photobiologische Sicherheit von Lampensystemen für Bildprojektoren

Für Bildprojektoren legt DIN EN 62471-5 Emissionsgrenzwerte für Risikogruppen fest und definiert Messanforderungen. Die Grenzwerte für die thermische Netzhautgefährdung basieren auf der ICNIRP-Aktualisierung von 2013, in die unsere Forschungsergebnisse insbesondere im Hinblick auf gepulste Emissionen eingeflossen sind. Hochleistungs- Kinoprojektoren werden der Risikogruppe 3 (RG3) zugeordnet, und es ist der Gefährdungsabstand zu bestimmen, innerhalb dessen der Expositionsgrenzwert überschritten wird.

Folgend EN IEC 62368-1 müssen Audiovideo und IT Geräte mit EN 62471:2008 bzw. EN 62471-5:2015 konform sein.

DIN EN IEC 62471-7: Lichtquellen und Leuchten die hauptsächlich sichtbare Strahlung aussenden

DIN EN IEC 62471-7 ist eine neuere Norm (als DIN 2024 veröffentlicht, als EN IEC 2023) zur photobiologischen Sicherheit von Lichtquellen und Leuchten, die für Beleuchtungs- oder Signalanwendungen eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang wird der umfassendere Begriff „elektrische Lichtquelle“ verwendet, wobei Lampen eine Untergruppe darstellen. IEC 62471-7 definiert keine Risikogruppen; die Konformität basiert auf Anwendungsgruppen für die Blaulichtgefährdung. 

Zur Charakterisierung der Blaulichtgefährdung wird IEC 62471-7:2023 den Technical Report IEC TR 62778 ersetzen, der zurückgezogen wurde, jedoch weiterhin als optionale Bewertungsmethode in der Leuchten-Sicherheitsnorm IEC 60598-1:2024 referenziert ist.

Akkreditiertes Kalibrierlabor

Wir betreiben auch ein akkreditiertes Kalibrierlabor zur Kalibrierung von Spektroradiometern. Dieses Service ist besonders für die Kalibrierung von Photodioden-Arrays interessant, bei denen der Hersteller keine akkreditierte Kalibrierung anbieten kann.

Info zu unserem Kalibrierservice von Solar-Simulatoren

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Ophthalmische Instrumente

Ophthalmische Instrumente (Foto: AdobeStock)

DIN EN ISO 15004-2 Ophthalmische Instrumente - Grundlegende Anforderungen und Prüfverfahren

Teil 2: Schutz gegen Gefährdung durch Licht

Sicherheitsgrenzwerte und Messanforderungen für ophthalmische Instrumente, die Licht in das Auge richten, unterscheiden sich von denen anderer Lichtquellen. Der Patient kann erweiterte Pupillen haben und es ist möglich, dass Augenbewegungen fehlen. DIN EN ISO 15004-2 (als EN 2024 veröffentlicht) sowie die US-Version ANSI Z80.36 definieren Grenzwerte für Instrumente der Gruppe 1, die bei bestimmungsgemäßer Verwendung als sicher gelten. Für Instrumente der Gruppe 2 sind die Grenzwerte höher und es müssen Angaben zur maximal zulässigen Expositionsdauer bereitgestellt werden. Mit unserem Know-How über Schädigungsschwellwerte können wir Hersteller beim Erstellen des für Gruppe 2 Instrumenten geforderte Risikomanagementfile unterstützen. In den neuesten Ausgaben der ISO- und ANSI-Normen gelten die Anforderungen sowohl für breitbandige inkohärente optische Strahlung als auch für Laserstrahlung. Eine Klassifizierung als Laser Klasse 1 nach EN 60825-1 ist damit nicht mehr ausreichend.

Beispiele für ophthalmologische Instrumente im Anwendungsbereich dieser Normen sind Spaltlampen, direkte und indirekte Ophthalmoskope, Funduskameras, OCT und SLO. Für Endoilluminatoren (EN ISO 15752), Spaltlampen (EN ISO 10939), direkte Ophthalmoskope (EN ISO 10942), indirekte Ophthalmoskope (EN ISO 10943) und OCT (EN ISO 16971-1) gelten produktspezifische Normen. Diese Normen verlangen hinsichtlich des Schutzes vor Lichtgefährdung die Einhaltung der EN ISO 15004-2 und können zusätzliche Prüfungen erfordern, für die wir ebenfalls akkreditiert sind.

DIN EN ISO 10936-2: Operationsmikroskope

Neben ophthalmischen Instrumenten prüfen wir auch Operationsmikroskope auf Grundlage der Normen DIN EN ISO 10936-2 und ANSI Z80.38.

DIN EN IEC 60601 Medizinische elektrische Geräte

Wir haben außerdem folgende Normen für medizinische elektrische Geräte in unserem Akkreditierungsumfang, wobei wir für jene Abschnitte und Unterabschnitte akkreditiert sind, die sich auf Lichtgefährdungen beziehen:

  • DIN EN IEC 60601-2-41 Medizinische elektrische Geräte – Teil 2-41: Besondere Festlegungen für die grundlegende Sicherheit und die wesentlichen Leistungsmerkmale von Operationsleuchten und Untersuchungsleuchten
     
  • DIN EN IEC 60601-2-57 Medizinische elektrische Geräte – Teil 2-57: Besondere Festlegungen für die Sicherheit einschließlich der wesentlichen Leistungsmerkmale von Geräten mit Nicht-Laser-Lichtquellen für die Anwendung in der Therapie, Diagnose, Überwachung und für kosmetische/ästhetische Zwecke
     
  • DIN EN IEC 60601-2-83 Medizinische elektrische Geräte – Teil 2-83: Besondere Festlegungen für die Sicherheit einschließlich der wesentlichen Leistungsmerkmale von Heim-Lichttherapiegeräten
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Kalibrierung von Solarsimulatoren für SPF-, UVA- und UV-Prüfungen

Solarsimulator (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

Kalibrierung von Solarsimulatoren für SPF-, UVA- und UV-Prüfungen

Solarsimulatoren sind darauf ausgelegt, natürliches Sonnenlicht zu reproduzieren, und sind wesentliche Werkzeuge in kosmetischen, pharmazeutischen, materialtechnischen und wissenschaftlichen Anwendungen. Die spektrale Verteilung und Bestrahlungsstärke der ultravioletten Strahlung beeinflussen unmittelbar die Gültigkeit, Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit von Prüfergebnissen – insbesondere beim SPF (sun protection factor, Sonnenschutzfaktor) und dem UVA-Schutzfaktor. Cosmetics Europe und internationale Normen verlangen daher eine regelmäßige Überprüfung und Kalibrierung durch unabhängige, akkreditierte Labore unter Verwendung hochpräziser spektroradiometrischer Methoden.

Wir bieten akkreditierte Kalibrierungen von Solarsimulatoren an, die für SPF-, UVA- und UV-Prüfungen gemäß folgenden Normen eingesetzt werden:

  • EN ISO 24442 In-vivo-Bestimmung des UVA-Sonnenschutzes
  • EN ISO 24443 In-vitro-Bestimmung des UVA- Schutzes von Sonnenschutzmitteln
  • EN ISO 24444 In-vivo-Bestimmung des Sonnenschutzfaktors (SSF) 
  • SSF-Prüfverfahren (FDA 2011, FDA OTC M020)
  • Daylight-UVR-Prüfverfahren (L’Oréal, 2006)
  • EN ISO 23675 In-vitro-Bestimmung des Sonnenschutzfaktors (SSF)
  • EN ISO 23698 Messung der Sonnenschutzwirkung mittels Diffusreflexionsspektroskopie

 

Zusätzlich zur Kalibrierung von Solarsimulatoren bestimmen wir Kalibrierfaktoren für kundeneigene Radiometer.

zum Produktblatt Solarsimulatoren

Kontakt

Laser, LED & Lampen-Sicherheit
T: +43 50550-2882
F: +43 50550-3033
E: laser-led-lampen-sicherheit(at)s-l.at

 

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