Radiation Services & Products

Produkte und Messsysteme für den Strahlenschutz

Mit den richtigen Messgeräten schützen Sie Personen, Anlagen und Prozesse zuverlässig. Gleichzeitig stellen Sie sicher, dass gesetzliche Anforderungen erfüllt und Folgekosten vermieden werden.

Radioaktive Stoffe frühzeitig erkennen – Risiken sicher minimieren.

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Produktübersicht

Dosimeter und Personendosimetriesysteme

Wenn Sie unser Dosimeterservice in Anspruch nehmen, dann stehen Ihnen folgende Produkte zur Verfügung.

Ganzkörperdosimeter

präzise Personendosimetrie

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Teilkörperdosimeter

Gezielte Dosisüberwachung

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Ortsdosimeter

für Innen- und Außenbereiche

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Dosimeter und Personendosimetriesysteme

Ganzkörperdosimeter

Präzise Personendosimetrie – durchdacht bis ins Detail

Unsere Ganzkörperdosimeter auf Basis der Thermolumineszenz-Dosimetrie (TLD) ermöglichen die zuverlässige und normgerechte Erfassung der externen Strahlenexposition von beruflich strahlenexponierten Personen. Sie wurden speziell für den täglichen Einsatz entwickelt und vereinen höchste Messqualität mit praxisorientiertem Design.

Ganzkörperdosimeter

Maximale Messqualität durch Systemkompetenz

Ein entscheidender Vorteil unserer Lösung liegt im perfekt abgestimmten Gesamtsystem:
Der von der Seibersdorf Labor GmbH entwickelte Dosimeterhalter sowie die speziell konzipierte Schutzfolie sorgen in Kombination mit einem stabilen und bewährten Auswertealgorithmus für besonders präzise und reproduzierbare Messergebnisse.

Dieses Zusammenspiel gewährleistet eine optimale Positionierung der Messkomponenten, schützt vor äußeren Einflüssen und ermöglicht eine verlässliche Dosisermittlung – auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen.

Ganzkörperdosimeter

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Höchste Genauigkeit und Verlässlichkeit
    Durch die Kombination aus hochwertiger TLD-Technologie und optimierter Systemlösung erzielen unsere Ganzkörperdosimeter exakte und nachvollziehbare Messergebnisse gemäß den österreichischen gesetzlichen Anforderungen.
     
  • Individuelle Farbkonzepte für klare Zuordnung
    Unsere Dosimeter sind in verschiedenen Farben erhältlich. Das ermöglicht eine einfache organisatorische Zuordnung – etwa nach Abteilungen, Tätigkeitsbereichen oder Standorten – und reduziert das Risiko von Verwechslungen im Arbeitsalltag.
     
  • Entwickelt für die Praxis
    Die kompakte Bauweise, das geringe Gewicht und die einfache Befestigung sorgen für hohen Tragekomfort und eine problemlose Integration in bestehende Arbeitsabläufe.

 

  • Robust und langlebig
    Dosimeterhalter und Schutzfolie schützen die sensiblen Messelemente zuverlässig vor mechanischen und umweltbedingten Einflüssen.
     
  • Wartungsfrei und betriebssicher
    Als passive Dosimeter benötigen unsere Ganzkörperdosimeter keine Stromversorgung und sind dadurch besonders ausfallsicher und wartungsarm.
     
  • Flexible Auswertung
    Individuell anpassbare Auswerteintervalle (z. B. monatlich oder quartalsweise) ermöglichen eine optimale Abstimmung auf Ihre betrieblichen Anforderungen.
Ganzkörperdosimeter (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

Typische Einsatzbereiche

  • Medizinische Einrichtungen (Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie) 
  • Industrie und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung 
  • Forschungseinrichtungen und Labore 
  • Kerntechnische Anlagen und Rückbauprojekte 


     

Teil unseres umfassenden Dosimeterservices

Unsere Ganzkörperdosimeter sind vollständig in unseren Dosimeterservice integriert – von der Bereitstellung über den regelmäßigen Austausch bis hin zur präzisen Auswertung und gesetzeskonformen Dokumentation inklusive Meldung an das zentrale Dosisregister.

Mit unserer Kombination aus technologischer Expertise, eigener Produktentwicklung und langjähriger Erfahrung im österreichischen Strahlenschutz bieten wir Ihnen eine besonders zuverlässige und praxistaugliche Lösung für die Personendosimetrie.

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Dosimeter und Personendosimetriesysteme

Teilkörperdosimeter

Gezielte Dosisüberwachung für exponierte Körperbereiche

Unsere Teilkörperdosimeter ermöglichen die präzise Erfassung der Strahlenexposition an besonders belasteten Körperstellen wie Händen, Fingern oder der Augenlinse. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo die Ganzkörperdosimetrie allein nicht ausreicht und ergänzen den Personenschutz gezielt und normgerecht.

Zum Einsatz kommen dabei spezialisierte Lösungen wie Fingerringdosimeter, Extremitätendosimeter und Augenlinsendosimeter – optimal abgestimmt auf unterschiedliche Anwendungen in Medizin, Industrie und Forschung.

Teilkörperdosimeter

Entwickelt in Seibersdorf – gefertigt in Österreich

Unsere Teilkörperdosimeter werden in Seibersdorf entwickelt und gemeinsam mit langjährigen Partnern in Österreich gefertigt. Diese enge Verzahnung von Entwicklung, Produktion und Anwendung ermöglicht höchste Qualitätsstandards, kurze Wege und eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte.

Für unsere Kundinnen und Kunden bedeutet das: zuverlässige Dosimetrie „Made in Austria“, abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen des österreichischen Strahlenschutzes.

Teilkörperdosimeter

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Präzise Messung an kritischen Körperstellen
    Unsere Dosimeter erfassen zuverlässig die lokale Strahlenexposition – z. B. an Fingern oder der Augenlinse – und ermöglichen so eine realistische Bewertung der tatsächlichen Belastung.
     
  • Speziell für anspruchsvolle Anwendungen
    Ideal für Tätigkeiten mit erhöhter Exposition, etwa in der interventionellen Radiologie, Nuklearmedizin oder bei manuellen Arbeiten mit Strahlenquellen.
     
  • Hoher Tragekomfort und praxisgerechtes Design
    Ob als Ringdosimeter oder kompakte Lösung für andere Körperbereiche – unsere Dosimeter sind ergonomisch gestaltet und für den täglichen Einsatz optimiert.
  • Qualität aus Österreich
    Entwicklung in Seibersdorf und Fertigung mit regionalen Partnern stehen für hohe Verlässlichkeit, kontrollierte Prozesse und nachhaltige Wertschöpfung.
     
  • Zuverlässige Auswertung und Dokumentation
    Die Dosimeter sind vollständig in unseren Dosimeterservice integriert und gewährleisten eine normgerechte Auswertung sowie lückenlose Dokumentation.
Stirndosimeter Augenlinsendosimeter (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

Unsere Lösungen im Überblick

  • Fingerringdosimeter
    Zur präzisen Messung der Strahlenexposition an den Fingern – besonders relevant bei Tätigkeiten mit direktem Kontakt zu Strahlenquellen.
     
  • Extremitätendosimeter
    Für die Überwachung der Dosis an Händen, Armen oder anderen exponierten Körperteilen.
     
  • Augenlinsendosimeter
    Spezielle Dosimeter zur Erfassung der Dosis an der Augenlinse – insbesondere wichtig im Hinblick auf verschärfte Grenzwerte im Strahlenschutz.

Typische Einsatzbereiche

  • Interventionelle Radiologie und Kardiologie 
  • Nuklearmedizin 
  • Strahlentherapie 
  • Industrie und Prüftechnik 
  • Forschung und Labore 

 

Durch die Kombination aus eigener Entwicklung, regionaler Fertigung und langjähriger Expertise im Strahlenschutz bieten wir Ihnen Teilkörperdosimeter, die höchste Qualitätsansprüche erfüllen und optimal auf die Praxis abgestimmt sind.

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Dosimeter und Personendosimetriesysteme

Ortsdosimeter

Ortsdosimeter (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

Zuverlässige Strahlungsüberwachung für Innen- und Außenbereiche

Unsere Ortsdosimeter wurden speziell für die kontinuierliche Überwachung von Umgebungsstrahlung entwickelt und bieten eine präzise, langfristig stabile Lösung für unterschiedlichste Einsatzbereiche – von kontrollierten Bereichen bis hin zu öffentlich zugänglichen Zonen.

Als Eigenentwicklung der Seibersdorf Labor GmbH vereinen unsere Ortsdosimeter fundiertes Fachwissen im Strahlenschutz mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Dosimetrie. Die Produktion erfolgt in enger Zusammenarbeit mit langjährigen, qualifizierten Partnern in Österreich, wodurch höchste Qualitätsstandards und eine verlässliche Lieferkette sichergestellt werden.

Dank ihrer robusten Bauweise sind unsere Ortsdosimeter besonders langlebig und eignen sich sowohl für den Einsatz in Innenräumen als auch im Außenbereich unter anspruchsvollen Umweltbedingungen. Sie liefern über lange Zeiträume hinweg verlässliche Messwerte und unterstützen damit eine normgerechte Dokumentation und Bewertung der Strahlenexposition.

Ortsdosimeter

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Präzise Messung der Umgebungsstrahlung 
  • Entwickelt und optimiert in Österreich 
  • Produktion mit erfahrenen österreichischen Partnern 
  • Hohe Beständigkeit und lange Einsatzdauer 
  • Geeignet für Innen- und Außenanwendungen 

“Unsere Ortsdosimeter sind die ideale Lösung für Betreiber von Anlagen, Behörden und Organisationen, die auf eine zuverlässige, kontinuierliche Überwachung der Ortsdosis angewiesen sind.”

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Produkte und Messysteme für den Strahlenschutz

Strahlenmessgeräte

Seit über 60 Jahren entwickeln wir Messtechnik für ionisierende Strahlung und verfügen über entsprechend umfassende Erfahrung in diesem Bereich. Neben der Herstellerrolle sind wir zugleich Testzentrum, Distributor und Trainingszentrum. Diese gebündelte Kompetenz ermöglicht es uns, für jede Anwendung eine passgenaue und technisch optimale Lösung bereitzustellen. Unsere Messsysteme kommen nicht nur im Strahlenschutz zum Einsatz, sondern auch bei radiometrischen Messungen in Industrieumgebungen sowie in der Automatisierungstechnik.

Strahlenmessgeräte

Produktübersicht

Portalmonitore -

Primas Serie
 

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Handmessgeräte

Großflächensonde, SSM1+, RT300N
 

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Sensoren

für Drohnen & Roboter
 

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Sonden

für Lebensmittel- & Trinkwassermonitoring

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Auswahl der Messgeräte

Warum ist das richtige Messgerät so wichtig?

Bei Funden radioaktiver Stoffe spielt Zeit eine entscheidende Rolle. Je früher Kontamination erkannt wird, desto besser lassen sich Personen, Anlagen und Umwelt schützen – und desto geringer sind die Folgekosten für Bergung, Identifikation und Entsorgung.

Radioaktive Stoffe treten in der Praxis häufiger auf, als man vermuten würde. Sie werden beispielsweise in Schrott, Wertstoffen oder Abfällen gefunden, können aber auch über importierte Rohstoffe wie Stahl oder Holz in den Materialkreislauf gelangen.

 

Typische Quellen radioaktiver Kontamination

In der Praxis treten insbesondere folgende Arten von radioaktiven Stoffen auf:

  • kontaminierter Abfall aus der Nuklearmedizin
  • Produkte mit Radium-226 (z. B. alte Leuchtfarben, Instrumente, Rauchmelder oder Überspannungsableiter)
  • Materialien mit natürlichem Thorium oder Uran (z. B. in Gläsern oder hitzebeständigen Materialien)
  • Ablagerungen in Rohrleitungen und Behältern mit NORM-haltigen Stoffen
  • radioaktive Quellen aus Medizin und Industrie

Nur wenn radioaktive Stoffe früh erkannt werden, lassen sich Risiken minimieren und Kosten kontrollieren.

Auswahl der richtigen Messgeräte

Portalmonitor oder Handmessgerät – welches ist das richtige Messgerät für mich?

Die Wahl des richtigen Messgeräts hängt vor allem von zwei Faktoren ab:
Größe des Messguts und Durchsatzmenge.

Portalmonitore

Portalmonitore eignen sich für große Objekte wie LKW, Container oder Eisenbahnwaggons. Trotz kurzer Messzeiten (z. B. Durchfahrt in etwa 10 Sekunden) bieten sie eine hohe Empfindlichkeit und zuverlässige Detektion.

Durch den automatisierten Ablauf – von der Messung über die Bewertung bis zur Dokumentation – wird der Prozess effizienter, reproduzierbarer und weniger fehleranfällig. Gleichzeitig reduzieren sich der Personalaufwand und die laufenden Betriebskosten.

Handmessgeräte

Handmessgeräte sind besonders geeignet bei geringem Materialdurchsatz oder flexiblen Einsatzanforderungen. Sie sind deutlich kostengünstiger in der Anschaffung und mobil einsetzbar.

Allerdings erfolgen Messung, Bewertung und Dokumentation manuell. Dadurch steigen der Personalaufwand sowie die Anforderungen an Schulung und Erfahrung der Anwender.

Ein geeignetes Handmessgerät sollte daher mindestens folgende Funktionen bieten:

  • Messung der Ortsdosisleistung (H(10))* zur Einhaltung von Strahlenschutzvorschriften
  • Suchfunktion mit empfindlichem Detektor, um auch abgeschirmte Strahlenquellen zuverlässig zu identifizieren

 

“Die Wahl des richtigen Messgeräts ist entscheidend für die frühzeitige Erkennung radioaktiver Stoffe, den Schutz von Menschen und Anlagen sowie die wirtschaftliche Kontrolle von Folgekosten. Je nach Anwendung bietet die Kombination aus Portalmonitoren und Handmessgeräten eine optimale Lösung.”

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Messgeräte für den Strahlenschutz

Portalmonitore - Modelle der Primas Reihe

Ein wesentlicher Einsatzbereich unserer Strahlenmesstechnik ist das Schrott-Monitoring, also das Auffinden von Strahlenquellen in Metallschrott und anderen Recyclingmaterialien mit sogenannten Portalmonitoren. Verwaiste Strahlenquellen (orphan sources) stellen im Schrott- und Recyclingbereich ein erhebliches Risiko für Mitarbeitende, Anlagen und Infrastruktur dar. Unser Kundenservice umfasst Beratung, Montage und Reparatur von Portalmonitoren. 

Darüber hinaus unterstützen wir beim Incident-Management, wenn eine Anlage radioaktive Stoffe detektiert. In diesem Fall führen wir Strahlenschutzeinsätze durch, identifizieren und quantifizieren die strahlenden Stoffe und sorgen für eine sachgerechte Entsorgung – gemäß den gesetzlichen Vorgaben und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden. 

Die Portalmonitore der PRIMAS-Serie sind in sieben Varianten verfügbar, die für unterschiedliche Anwendungsszenarien ausgelegt sind. Die Varianten unterscheiden sich insbesondere, im Detektorvolumen, in der Auswertungstechnologie (Standard oder spektral mit NASVD), sowie in den Gehäusemodellen.

Ausstattungsmerkmale im Vergleich

Übersicht der PRIMAS Reihe

Modellübersicht Portalmonitore der PRIMAS Reihe

PRIMAS

Der Portalmonitor PRIMAS dient zur Detektion radioaktiver Strahlenquellen in der Ladung von Fahrzeugen, beispielsweise bei Schrott, Restmüll oder Recyclingmaterial. Das System besteht aus zwei Detektorsäulen, die gegenüberliegend angeordnet werden und in der Praxis häufig im Bereich der Fahrzeugwaage installiert sind. Die Gehäuse der Detektorsäulen bestehen aus rostfreiem Edelstahl und sind damit für den dauerhaften Außeneinsatz geeignet. 

Die Strahlungsdetektion erfolgt über großvolumige Gammadetektoren mit jeweils 13 Liter Detektorvolumen. In jeder Detektorsäule sind zwei Detektoren integriert, wodurch sich für die Standardausführung ein Gesamtdetektionsvolumen von 52 Liter ergibt. Eine in das Gehäuse integrierte Abschirmung reduziert den Einfluss der natürlichen Umgebungsstrahlung und erhöht die Empfindlichkeit für Strahlung, die von passierenden Fahrzeugen ausgeht. 

Für Bedienung und Überwachung steht ein Touch-Display zur Verfügung, das entweder direkt in der Säule integriert oder in einem angrenzenden Gebäude installiert werden kann. Es bietet eine übersichtliche Darstellung zur Interaktion mit dem Messsystem sowie zur Verfolgung des Messverlaufs während der Messung. Die Darstellung des Messverlaufs ermöglicht eine grafische Lokalisation der Strahlenquelle.

PRIMAS Light

Die Light-Variante des PRIMAS bietet den gleichen Funktionsumfang wie die Standardkonfiguration, ist jedoch mit zwei statt vier Detektoren ausgestattet (je ein Detektor pro Detektorsäule). Durch das geringere Detektorvolumen ist die Empfindlichkeit reduziert, für viele Anwendungen jedoch weiterhin ausreichend.

Der wesentliche Vorteil liegt in den deutlich geringeren Kosten: Die reduzierte Detektorbestückung macht den PRIMAS Light zu einer wirtschaftlichen Alternative, insbesondere für Einsatzfälle mit moderaten Detektionsanforderungen. Eine spätere Aufrüstung auf vier Detektoren ist jederzeit möglich.

PRIMAS Pro

Der PRIMAS Pro, entwickelt in Kooperation mit dem kanadischen Unternehmen Radiation Solutions Inc., erweitert die PRIMAS-Reihe um eine leistungsstärkere Variante mit spektroskopischer Signalverarbeitung und Auswertung. Im Unterschied zu konventionellen Portalmonitoren analysiert das System nicht nur die Intensität der Gammastrahlung, sondern auch deren Energiespektrum. Dadurch kann PRIMAS Pro natürliche Umgebungsstrahlung von Strahlenquellen in der Fahrzeugladung unterscheiden. Kern der Auswertung ist die Methode Noise Adjusted Singular Value Decomposition (NASVD). Mit NASVD werden die Messverläufe des Strahlungshintergrunds und potenzieller Strahlungsquellen mathematisch separiert (Eigenwertzerlegung) und anschließend getrennt bewertet. So lassen sich Hintergrundeffekte besser beherrschen und Strahlenquellen in der Ladung präziser erkennen.

Bei herkömmlichen Systemen führt die wechselnde Abschirmung der natürlichen Umgebungsstrahlung durch das bewegte Fahrzeug zu Schwankungen der gemessenen Intensität. Inhomogene Ladungen – beispielsweise Hohlräume oder „Löcher“ im Material – schirmen den Hintergrund weniger ab und führen zu einem Anstieg im Messsignal. Dieser Anstieg wird dann, fälschlich als Alarm interpretiert. PRIMAS Pro reduziert diese Fehlalarme (innocent alarms), weil er die charakteristischen Spektren von natürlicher Umgebungsstrahlung und künstlichen Strahlenquellen unterscheiden kann. Die Reduktion der Fehlalarmrate verringert den operativen Aufwand und spart Kosten.

PRIMAS Pro+

Die Variante PRIMAS Pro+ bietet die gleiche Funktionalität wie der PRIMAS Pro, setzt jedoch einen deutlich größeren Detektor ein. Durch die Verdopplung des Detektorvolumens wird die Messempfindlichkeit signifikant gesteigert.

Bei konventionellen Portalmonitoren führt eine höhere Empfindlichkeit häufig automatisch zu einer steigenden Fehlalarmrate. Dieser Effekt wird durch inhomogene Ladungsverteilungen – wie sie insbesondere im Schienenverkehr typisch sind – zusätzlich verstärkt. Fehlalarme werden üblicherweise durch eine Wiederholungsmessung abgeklärt. Gerade auf der Schiene ist dieses Vorgehen jedoch mit erhöhtem Aufwand verbunden.

Die spektrale Messung und Auswertung der Pro-Serie adressiert dieses Problem: Sie ermöglicht eine Empfindlichkeitssteigerung, ohne die Fehlalarmrate entsprechend zu erhöhen. Damit eignet sich der PRIMAS Pro+ besonders für Anwendungen, bei denen Strahlenquellen auch in wechselnden, ungleichmäßig beladenen Transporten zuverlässig detektiert werden müssen.

Einsatzvorteile des PRIMAS Pro+

  • Deutlich höhere Empfindlichkeit: Das größere Detektorvolumen verbessert die Detektionswahrscheinlichkeit – auch bei schwachen oder teilabgeschirmten Quellen.
  • Stabile Fehlalarmrate: Trotz erhöhter Empfindlichkeit bleibt die Alarmqualität konstant, da die spektrale Auswertung Störsignale besser unterscheidet.
  • Weniger Abklärungsaufwand: Reduzierte Fehlalarme und belastbarere Messergebnisse führen zu weniger Wiederholungsmessungen und schnelleren Entscheidungen im Betrieb.
  • Optimal für Schienenanwendungen: Besonders geeignet bei inhomogener Ladung, wechselnder Abschirmung und hohem Durchsatz, wie er im Bahn- und Terminalbetrieb typisch ist.

 

PRIMAS Compact

Die Compact-Varianten des PRIMAS bieten die volle Funktionalität der PRIMAS-Serie bei gleichzeitig reduzierter Gehäusegröße. Der effiziente Geräteaufbau schafft hohe Flexibilität bei der Montage: Überkopfmontagen sowie die Befestigung direkt an bestehenden Wänden sind problemlos möglich.

Gerade bei bestehenden Einfahrten lassen sich klassische Detektorsäulen aufgrund beengter Platzverhältnisse oft nicht oder nur mit erheblichem Aufwand installieren. Für diese Situationen ist der Portalmonitor PRIMAS COMPACT ausgelegt. Das System besteht aus zwei Detektorgehäusen, in denen jeweils zwei Detektoren mit einem Detektionsvolumen von 13 Litern integriert sind.

Für die zuverlässige Objekterkennung im Erfassungsbereich werden – abhängig von der Einbausituation – individuell ausgelegte Lichtschranken oder Ultraschall-Sensoren zur sicheren Fahrzeugerkennung montiert. Die Bedienung und Überwachung des Messsystems erfolgten über ein Touch-Display im separaten Schaltschrank.

PRIMAS Compact Light

In der Light-Variante sind nur zwei Detektoren verbaut. Das liefert für viele Anwendungen eine ausreichende Messempfindlichkeit und macht das System zu einer kostengünstigen Ausführung. Ändern sich die Anforderungen, kann das System jederzeit um zwei weitere Detektoren ergänzt werden, um die Messempfindlichkeit entsprechend zu erhöhen.

PRIMAS Mobile

Portalmonitore sind die Strahlenmessgeräte mit der höchsten Empfindlichkeit. Aufgrund von Baugröße und Gewicht sind diese Systeme jedoch nicht für den mobilen Einsatz geeignet. Der PRIMAS Mobile beseitigt diese Einschränkung. Dank integrierter Batterie ist ein autonomer, mobiler Betrieb von bis zu 12 Stunden möglich.

Der PRIMAS Mobile eignet sich insbesondere zur Überwachung von Menschenmengen bei Großveranstaltungen, um potenzielle Bedrohungsszenarien mit radioaktiven Materialien (Dirty Bomb) frühzeitig zu erkennen. Die hohe Autonomie erlaubt es, den Einsatzort flexibel an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Ein weiteres Einsatzfeld ist die mobile Erkundung großflächiger Areale – beispielsweise mit Fahrzeugen, Hubschraubern oder Drohnen (Luftspüren). So kann nach nuklearen Katastrophenszenarien (z. B. Satellitenabsturz, Störfall oder Unfall in kerntechnischen Anlagen) rasch ein Lagebild erstellt werden, etwa in Form eines Verstrahlungs- bzw. Kontaminationsbildes.

Die Gehäusevarianten der PRIMAS Reihe

Messgeräte für den Strahlenschutz

Handmessgeräte

Handmessgeräte kommen überall dort zum Einsatz, wo Strahlung schnell und direkt vor Ort gemessen werden muss – etwa bei Kontrollen in Entsorgungs- und Recyclingbetrieben, im industriellen Umfeld, in medizinischen Einrichtungen oder bei Einsatzorganisationen. Sie ermöglichen die zuverlässige Erfassung von Dosisleistung und Kontamination sowie das gezielte Auffinden radioaktiver Quellen, auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Durch ihre Mobilität und einfache Handhabung sind sie ein unverzichtbares Werkzeug für Routinekontrollen ebenso wie für Notfallsituationen.

Unsere Handmessgeräte sind besonders robust, zuverlässig und einfach zu bedienen. Dadurch sind sie ideal für den Einsatz durch Einsatzorganisationen und Streitkräften

Für vielseitige Strahlenschutzmessungen im mobilen Einsatz

Strahlenschutzmessgerät SSM1+

Um unterschiedliche Anforderungen optimal abzudecken, bieten wir das Basismodell SSM1+ mit verschiedenen Sensorkombinationen an. Über optionale externe Sonden lässt sich der Einsatzbereich gezielt erweitern, sodass alle drei Strahlenarten Alpha, Beta und Gamma gemessen werden können. Neben den strahlenschutzrelevanten Messgrößen Umgebungsäquivalentdosis und Dosisleistung ermöglichen unsere Geräte auch das zuverlässige Aufspüren radioaktiver Kontaminationen auf Oberflächen oder an Personen.

Das SSM1+ kombiniert ein ergonomisches Design mit hoher Widerstandsfähigkeit und ist für den zuverlässigen Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen ausgelegt. Bedienelemente sind so angeordnet und gestaltet, dass eine sichere und komfortable Bedienung auch mit schweren Schutzhandschuhen oder ABC-Schutzausrüstung möglich bleibt. Gleichzeitig schützt die robuste Bauform Eingabe- und Anzeigeelemente wirkungsvoll vor mechanischen Einflüssen. Für zusätzlichen Schutz sorgt eine passgenaue Silikonhülle, die Stöße und Schläge abfedert und bei Kontamination schnell und unkompliziert ausgetauscht werden kann. 

Das SSM1+ misst sowohl Ortsdosisleistung (Sv/h) als auch Dosis (Sv) und wird grundsätzlich geeicht ausgeliefert, um die rechtliche Verwendbarkeit der Messwerte sicherzustellen. Mit einem Messbereich von 500 nSv/h bis 2 Sv/h, einem Energiebereich von 65 bis 1250 keV, -20 bis +50 °C Temperaturbereich und rund 500 Stunden Batterielaufzeit ist es ideal für harte Bedingungen im Außeneinsatz

Strahlenschutzmessgeräte SSM1+ (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

SSM1+ Wichtigste Fakten

  • Vielseitige Messmöglichkeiten: Erfassung von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung durch flexible Sensorkombinationen und externe Sonden.
  • Robust und einsatzbereit: Ergonomisches Design, widerstandsfähige Bauweise und Bedienbarkeit auch mit Schutzausrüstung.
  • Zuverlässige Strahlenschutzmessung: Geeichte Messung von Ortsdosisleistung und Dosis mit großem Messbereich und langer Batterielaufzeit.
     

SSM1+ Typische Anwendungsfälle

  • Strahlenschutzmessungen im Feld, z. B. bei Einsatzorganisationen oder Behörden
  • Kontaminationskontrollen an Personen und Oberflächen in Industrie, Medizin und Forschung
  • Routine- und Notfallmessungen unter anspruchsvollen Bedingungen, z. B. bei Umweltüberwachung oder Zwischenfällen
Für schnelle Kontaminationssuche und flexible Vor-Ort-Messungen

Großflächensonde

Die hochempfindliche Kontaminationssonde ist für das schnelle und sichere Auffinden geringster Spuren radioaktiver Verunreinigung ausgelegt. Die aktive Messfläche von 106 cm² erfüllt die Vorgaben der Strahlenschutzverordnung (Anhang 11). Damit lassen sich Personen, Fahrzeuge (Pkw/Lkw) inklusive Fracht sowie Gepäckstücke zügig auf Kontaminationsfreiheit prüfen.

Die Sonde wird über das Standardkabel direkt am Strahlenmessgerät SSM1+ angeschlossen und vom Gerät mit Strom versorg. Die akustische Anzeige kann direkt an der Sonde ein- oder ausgeschaltet werden. Mit Energiebereich 0,03–3 MeV, IP54-Gehäuse, -20 bis +50 °C und einem digitalen Anzeigebereich bis 5000 Pulse/s eignet sich die Sonde für robuste Anwendungen im Feld.

Großflächensonde (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

Großflächensonde Wichtigste Fakten

  • Hohe Empfindlichkeit: Detektion selbst geringster radioaktiver Kontamination durch große aktive Messfläche (106 cm², normkonform nach Strahlenschutzverordnung).
  • Schnelle und flexible Anwendung: Geeignet für die Prüfung von Personen, Fahrzeugen, Fracht und Gepäck.
  • Robust und einsatzbereit: Weiter Energiebereich (0,03–3 MeV), widerstandsfähiges Gehäuse (IP54) und Einsatz bei -20 bis +50 °C.

Typische Anwendungsfälle

  • Eingangskontrollen und Personenscans in sensiblen Bereichen (z. B. Industrie, Forschung, Medizin)
  • Kontaminationsprüfung von Fahrzeugen und Materialien, insbesondere in Entsorgungs- und Recyclingbetrieben
  • Schnelle Vor-Ort-Messungen im Feld, z. B. bei Verdachtsfällen oder mobilen Einsätzen
Für präzise Isotopenidentifikation im mobilen Einsatz

Mobiles Spektrometer RT30N

Das Georadis RT-30N Mk2 ist ein tragbares Gammaspektrometer zur Isotopenbestimmung in zweiter Generation. Das Gerät verfügt über ein robustes, staub- und wassergeschütztes Aluminiumgehäuse mit einem ergonomischen Griff. Es eignet sich besonders für den mobilen Einsatz bei radiologischen Notfallszenarien und zur Strahlenschutz-Überwachung. Es kombiniert hohe Messpräzision mit kompakter Bauweise und praxisorientierten Funktionen und identifiziert schnell und zuverlässig eine große Palette an industriellen und medizinischen Radionukliden. Typische Anwender sind Strahlenschutzbeauftragte, Sicherheitsbehörden sowie Betreiber industrieller Anlagen mit Strahlenquellen. Radioaktive Quellen werden schnell erkannt und identifiziert. Damit ist es ideal zur Strahlenkontrollen in Krankenhäusern, an Wertstoff- und Recyclingplätzen sowie in sicherheitskritischen Bereichen sowie für Scans von Personen und Gepäck und zur Detektion illegaler Transporte von radioaktiven Materialien.

Ein integrierter GPS-Empfänger ermöglicht die genaue Positionszuordnung und die zeitliche Synchronisation aller Messwerte. Für die Datenübertragung stehen USB-C, Ethernet, Bluetooth und Wi-Fi zur Verfügung, sodass Messwerte und Spektren auf PC, Tablet oder andere Endgeräte übertragen werden können.

Zur radiologischen Überwachung von Massenveranstaltungen kann es diskret im Rucksack getragen werden.

Georadis (Foto: Georadis)

RT30N Wichtigste Fakten

  • Präzise Isotopenidentifikation: Tragbares Gammaspektrometer zur schnellen und zuverlässigen Bestimmung industrieller und medizinischer Radionuklide.
  • Mobil und robust: Kompaktes, staub- und wassergeschütztes Aluminiumgehäuse für den Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen.
  • Vernetzt und einsatzbereit: Integriertes GPS sowie moderne Schnittstellen (USB-C, Ethernet, Bluetooth, Wi-Fi) zur einfachen Datenübertragung und Auswertung.

RT30N Typische Anwendungsfälle

  • Radiologische Notfallszenarien und Sicherheitsanwendungen, z. B. bei Behörden oder Einsatzorganisationen
  • Strahlenschutz-Überwachung in Krankenhäusern, Industrieanlagen sowie Recycling- und Entsorgungsbetrieben
  • Mobile Kontrollen und verdeckte Messungen, z. B. bei Veranstaltungen, Personenscans oder zur Detektion illegaler Transporte
     
Für autonome Systeme in hochbelasteten Umgebungen

Strahlensensoren für autonome Vehikel RAY-SCAN

Roboter und Drohnen können Bereiche erreichen, die für Menschen unzugänglich sind, weil sie deutlich höhere Strahlungsdosen tolerieren. Um diesen Vorteil in der Praxis auszunutzen, werden Strahlungssensoren mit einem größeren Messbereich benötigt. 

Eine zentrale Anforderung ist zudem ein gleichmäßiges, kontinuierliches Ausgangssignal: minimale Schwankungen, keine Unterbrechungen und kein Signalsprünge beim Wechsel zwischen Messbereichen oder Sensoren. 

Die neue RAY-SCAN Serie erfüllt diese Anforderung, indem sie den gesamten Messbereich über sieben Dekaden mit nur einem einzigen Sensor abdeckt. 

Das gleichmäßige Signal vereinfacht und beschleunigt die mathematische Datenverarbeitung.

Im Unterschied zu herkömmlichen Systemen, die das Detektorsignal per Impulszählung auswerten, messen RAY-SCAN Sonden den Detektorstrom direkt. Die Elektronik ist hochempfindlich und erfasst sehr kleine Ströme im Sub-Pikoampere-Bereich. 

Gleichzeitig muss sie für den großen Messbereich auch Ströme verarbeiten können, die um viele Größenordnungen höher liegen. Dieser Ansatz ist zwar elektronisch anspruchsvoller als das Impulszählverfahren, bietet jedoch einen erweiterten Messbereich und ein deutlich gleichmäßigeres Signalprofil.

Sensor für Drohnen und Roboter (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

Wichtigste Fakten

  • Großer Messbereich: Abdeckung von sieben Dekaden mit nur einem Sensor – ideal für stark variierende und sehr hohe Strahlungsdosen.
  • Stabiles, kontinuierliches Signal: Keine Signalsprünge oder Unterbrechungen, dadurch vereinfachte und schnellere Datenverarbeitung.
  • Innovatives Messprinzip: Direkte Messung des Detektorstroms (statt Impulszählung) ermöglicht hohe Empfindlichkeit und ein gleichmäßiges Signalprofil.

Typische Anwendungsfälle

  • Einsatz in Robotern und Drohnen für Messungen in hochstrahlungsbelasteten oder unzugänglichen Bereichen
  • Radiologische Erkundung und Notfalleinsätze, bei denen große Messbereiche und stabile Signale erforderlich sind
  • Automatisierte Überwachungssysteme, bei denen kontinuierliche und zuverlässige Messdaten entscheidend sind
     
Für normkonforme Analyse von Lebensmitteln

Lebensmittelsonde LMS3

Das Messgerät LMS3 basiert auf einem NaI(Tl)-Strahlungsdetektor, der in eine Bleiabschirmung integriert ist. Die Verbindung zu PC oder Laptop erfolgt über USB. Die mitgelieferte Software ermöglicht eine komfortable Bedienung. Durch automatische Erinnerung und Dokumentation von Qualitätssicherungsmaßnahmen wird die Erfüllung der Anforderungen an ein nach ISO 17025 akkreditiertes Labor deutlich vereinfacht. 

Zusätzlich erleichtern die automatische Spektren-Auswertung und die zuverlässige Aufzeichnung der Messergebnisse den Messablauf. Die Software ermittelt automatisch die erforderliche Messzeit, um eine gewünschte Nachweisempfindlichkeit zu erreichen bzw. radioaktive Verunreinigungen bis zum gesetzlichen Grenzwert sicher nachzuweisen. Dadurch lässt sich ein hoher Probendurchsatz realisieren.

Die Proben werden in einer optimierten Marinelli-Geometrie gemessen. Werkseitig ist das Gerät für eine Probendichte entsprechend Wasser kalibriert. Eine automatische Füllhöhenkorrektur ermöglicht zudem die Messung unterschiedlicher Probenvolumina. Optional kann das Gerät mithilfe von Computersimulationen auch für andere Dichten und Probenmatrizen kalibriert werden.

Trinkwassersonde (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

Wichtigste Fakten

  • Hohe Messgenauigkeit: NaI(Tl)-Detektor in integrierter Bleiabschirmung für zuverlässige Nachweise radioaktiver Verunreinigungen.
  • Effizienter Messablauf: Automatische Spektrenauswertung, Messzeitbestimmung und Dokumentation ermöglichen hohen Probendurchsatz.
  • Normkonforme Qualitätssicherung: Unterstützt die Anforderungen an ISO 17025 akkreditierte Labore durch automatische QS-Erinnerung und Dokumentation.

Typische Anwendungsfälle

  • Untersuchung von Lebensmitteln auf radioaktive Kontamination in Laboren und Überwachungsstellen
  • Routineanalysen mit hohem Probendurchsatz, z. B. in Umwelt- und Lebensmittellaboren
  • Qualitätsgesicherte Messungen im akkreditierten Umfeld, z. B. für Behörden oder Prüfinstitute
     
Für kontinuierliche Überwachung von Wasser

Trinkwassersonde TWM3

Die Messsonde TWM3 (Trinkwasser-Monitorsystem der 3. Generation) nutzt einen hochempfindlichen Szintillationsdetektor zur gammaspektroskopischen Untersuchung von Trinkwasser

Ein Messvolumen von 34 Litern und eine massive Bleiabschirmung mit 55 mm Wandstärke sorgen für sehr hohe Messempfindlichkeit und kurze Ansprechzeiten. 

Durch die automatische, periodische Spektren-Auswertung ermöglicht die TWM3 ein kontinuierliches Online-Monitoring von Trinkwasserversorgungen sowie von Abwasserströmen.

Trinwassersonde TWM3 (Foto: Seibersdorf Labor GmbH)

Wichtigste Fakten

  • Sehr hohe Empfindlichkeit: Großes Messvolumen (34 Liter) und massive Bleiabschirmung (55 mm) ermöglichen präzise Nachweise auch geringster Aktivität.
  • Kontinuierliches Monitoring: Automatische, periodische Spektrenauswertung für zuverlässige Online-Überwachung.
  • Schnelle Reaktion: Kurze Ansprechzeiten für eine frühzeitige Erkennung von Veränderungen in der Wasserqualität.

Typische Anwendungsfälle

  • Überwachung von Trinkwasserversorgungen zur frühzeitigen Erkennung radioaktiver Kontamination
  • Monitoring von Abwasserströmen in Industrie, Forschung oder Entsorgung
  • Einsatz in sicherheitskritischen Infrastrukturen, z. B. bei Versorgern oder Behörden
     
Für einen sicheren Transport von radioaktiven Stoffen

Transport- und Lagerbehälter für Gammastrahler und Neutronenstrahler

Seibersdorf Laboratories bietet maßgeschneiderte Spezialbehälter für den Transport und die Lagerung von Strahlenquellen sowie radioaktiven Stoffen an.

Diese Behälter wurden ursprünglich für den Eigenbedarf entwickelt und gefertigt, da sie in der benötigten Konfiguration am Markt nicht verfügbar waren.

Inzwischen sind die Abschirmbehälter auch für externe Kunden erhältlich. Der Schwerpunkt liegt dabei meist auf der Absorption und Abschirmung von Gammastrahlung. Wir bieten auch Behälter für Neutronenstrahler ein, bei denen zusätzlich zur Gammastrahlung auch die Neutronenstrahlung durch geeignete Moderation und Absorption wirksam abgeschirmt wird.

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Services rund um den Strahlenschutz

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