Voraussetzungen

Seibersdorf Academy

Voraussetzungen für Strahlenschutzbeauftragte in der Technik

⇒ erforderliche Ausbildungsabschlüsse für Strahlenschutzbeauftragte in der Technik



Für die Tätigkeit des Strahlenschutzbeauftragen sind neben der erfolgreichen Absolvierung der entsprechenden Strahlenschutzausbildung folgende erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse erforderlich (gem. § 80 AllgStrSchV):

 

Die für Tätigkeiten mit Strahlenquellen zu nichtmedizinischen Zwecken zu bestellenden Strahlenschutzbeauftragten haben den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung

a) einschlägige naturwissenschaftliche oder technische Ausbildung an einer Universität, Fachhochschule oder berufsbildenden höheren Schule oder
b) Universitätsausbildung in Human-, Zahn- oder Veterinärmedizin oder
c) einschlägige Ausbildung gemäß MTD-Gesetz

 

Bezieht sich die beabsichtigte Tätigkeit nur auf zerstörungsfreie Prüfung unter Verwendung von Röntgeneinrichtungen oder umschlossenen radioaktiven Stoffen in Strahlenanwendungsräumen, so genügt der Nachweis einer mindestens dreieinhalbjährigen Ausbildung, wie sie für Lehrberufe im technischen Bereich vorgesehen ist oder eine vergleichbare Ausbildung ausreichend.

 

Für Strahlenschutzbeauftragte gemäß Abs.1, deren Tätigkeit sich ausschließlich auf

  1. Messeinrichtungen für Dicke, Dichte oder Flächengewicht, auf Füllstandsanzeiger, auf tragbare Röntgenfluoreszenzanalysegeräte oder auf Strahlenquellen mit vergleichbarem Risiko oder
  2. Tätigkeitsbereiche gemäß § 11 bzw. Tätigkeiten gemäß § 27 StrSchG 2020

beschränkt, sind anstelle einer Ausbildung gemäß Abs. 1 Z 1 lit. a bis c die für die in Betracht kommende Tätigkeit erforderlichen Fachkenntnisse ausreichend.

 

Bezieht sich die beabsichtigte Tätigkeit nur auf Messeinrichtungen für Dicke, Dichte oder Flächengewicht, auf Füllstandsanzeiger, tragbare Röntgenfluoreszenzanalysegeräte oder auf Strahlenquellen mit vergleichbarem Risiko, so genügen für die in Betracht kommende Tätigkeit die erforderlichen Fachkenntnisse.

 

Strahlenschutzbeauftragte, deren Tätigkeit sich ausschließlich auf Geräte bezieht, deren

  1. Dosisleitungen im Abstand von 0,1 m von jeder berührbaren Oberfläche des Gerätes maximal 3 µSv/h beträgt bzw.
  2. Aktivität bis zum Zehnfachen der Freigrenzen gemäß AllgStrSchV Anlage 1 Abschnitt D Tabelle 1 Spalte 2 liegt (Summenformel beachten).