Inaugural Event der RadPharm Konferenzreihe

RadPharm - Space trifft Pharma

Mit der RadPharm Konferenzreihe schaffen wir eine innovative Brücke zwischen Raumfahrttechnologie und pharmazeutischer Forschung und Produktion. RadPharm bringt Entscheidungsträger und Experten aus Space, Biotechnologie, klinischer Forschung und Pharmaproduktion zusammen, um neue Perspektiven zu schaffen für:

  • Medikamentenforschung in microgravity-Umgebungen
  • Interdisziplinäre Kooperationen
  • Projektimpulse an der Schnittstelle von Life Sciences und Weltraumtechnologie

RadPharm ist nicht nur ein jährliches Event – es ist ein Innovationsmotor.

 

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"From SpaceLab to Bedside"

Alzheimer R&D in Microgravity


6. Oktober 2026
Vienna Airport Conference & Innovation Center

 

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RadPharm Alzheimer $&D in Microgravity Conference, 6.Oktober 2026 , Vienna Airport Conference Center

Begleiten Sie uns auf unserer Reise:

Wenn Grundlagenforschung abhebt – und Therapie neue Perspektiven gewinnt.

Die RADPHARM Konferenzreihe startet mit einem visionären Inauguralevent an der Schnittstelle von Neurologie, Nuklearmedizin, Raumfahrtforschung und Radiopharmazie.
 

Im Fokus:

Wie Forschung unter Mikrogravitation neue Erkenntnisse für Alzheimer-Diagnostik und -Therapie ermöglicht – und was davon morgen bei Patientinnen und Patienten ankommt.

Thematische Schwerpunkte

  • Projekte an der Schnittstelle von Raumfahrt und Medizin
    Jens Jordan (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
     
  • Alzheimer-Forschung on the Ground
    Aktueller Stand, unmet needs und klinische Perspektiven,
    Elisabeth Stögmann (MedUni Wien)
     
  • Alzheimer-Forschung in Space
    Mikrogravitation als Beschleuniger biologischer Erkenntnisse,
    Sergi Vaquer Araujo (ESA)
     
  • Mikrobiom, Neurodegeneration & Raumfahrt
    Neue Hypothesen, neue Modelle, neue Daten,
    Patrick Finzer (Uni Düsseldorf)
     
  • Oasis Alpha hebt ab
    Was es braucht, um Forschung in den Orbit zu bringen,
    Julian Rothenbuchner (Tumbleweed)
     
  • Radiodiagnostika & Radiopharmazeutika
    Produktion heute in Seibersdorf – morgen im All?
    Kerstin Rumpelmayr (Seibersdorf Laboratories)
     
  • Data Transfer from Space
    Upstream & Downstream: Von orbitalen Experimenten zu klinischer Anwendung,
    Christoph Tscherne (Seibersdorf Laboratories)
     
  • Proteinfaltung in Microgravity
    N.N.

Hochkarätiges Expertenpanel

The Future of Alzheimer's Research – Space, AI and Precision Medicine

Dabei möchten wir gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Raumfahrt, Data Science und Industrie diskutieren, welche Entwicklungen die Alzheimer-Forschung in den kommenden Jahren prägen werden und wie Innovationen – von KI-gestützten Diagnoseverfahren bis hin zu neuen Therapieansätzen – den Weg in die klinische Praxis finden können.

  • Internationale Alzheimer-Expertin der MedUni Wien, Elisabeth Stögmann
  • ESA, Sergi Vaquer Araujo
  • ESA Phi-Lab Austria, Michael Moll
  • Seibersdorf Laboratories, Christoph Tscherne
  • Experte in Mikrobiom & Neurodegeneration, Patrick Finzer
  • Tumbleweed, Co-Founder & CEO, Julian Rothenbuchner
  • Seibersdorf Laboratories, Kerstin Rumpelmayr

Das Expertenpanel wird moderiert von Robert Görke (Leiter der Einheit Pharma & Healthcare, d-fine)

Zielgruppe

Nuklearmediziner:innen • Neurolog:innen • Radiopharma-Expert:innen

Wissenschaft & Industrie an der Schnittstelle Space x Health

Vorläufiges Programm


6. Oktober 2026

08:30 - 09:00 UhrRegistrierung & Welcome Kaffee
09:00 - 09:15 UhrWelcome
09:15 - 09:30 UhrForschung an der Schnittstelle von Raumfahrt und Medizin für Gesundheit im Weltraum und auf der Erde: Fokus Nervensystem
Jens Jordan (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
09:30 - 09:50 UhrAlzheimer-Forschung in Space, Mikrogravitation als Beschleuniger biologischer Erkenntnisse
Sergi Vaquer Araujo (ESA) 
09:50 - 10:10 UhrAlzheimer im Umbruch – neue Medikamente, neue Leitlinien, neue Perspektiven
Elisabeth Stögmann (MedUni Wien)
10:10 - 10:30 UhrErforschung des Einflusses der Mikrobiota auf die Entstehung der Alzheimer-Krankheit unter Mikrogravitation
Patrick Finzer (Uni Düsseldorf)
10:30 - 10:50 UhrProteinfaltung in Microgravity
N.N.
10:50 - 11:30 UhrKaffeepause + Networking
11:30 - 12:00 UhrOasis Alpha hebt ab – Was es braucht, um Forschung in den Orbit zu bringen
Julian Rothenbuchner (Tumbleweed)
12:00 - 12:10 UhrRadiodiagnostika & Radiopharmazeutika - Produktion heute in Seibersdorf – morgen im All?
Kerstin Rumpelmayr (Seibersdorf Laboratories)
12:10 - 12:30 UhrData Transfer from Space - Upstream & Downstream: Von orbitalen Experimenten zu klinischer Anwendung
Christoph Tscherne (Seibersdorf Laboratories)
12:30 - 12:50 UhrQuantum Advantage 
Was Quantum Computing, Sensing und Communication für die Pharmaforschung leisten können
Clemens Wagner-Bruschek und Juliane Brümmer (d-fine)
12:50 - 14:00 UhrMittagessen
14:00 - 14:10 UhrIntro und Vorstellung Expertenpanel
14:10 - 15:15 UhrKeynote & Expertenpanel
15:15 - 15:30 UhrKurze Pause
15:30 - 15:50 UhrPharma, Wissenschaft und Raumfahrt
Kenneth Savin (BioOrbit)
15:50 - 17:00 UhrBesuch des Esa Phi-Lab Austria
18:00 UhrAbfahrt zum Networking Dinner

Vortragende

Pfeil nach links
Pfeil nach rechts
(c) Jens Jordan

Univ.-Prof. Dr. med. Jens Jordan

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(c) Patrick Finzer

Dr. Dr. Patrick Finzer

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(c) Kerstin Rumpelmayr

Dr. Kerstin Rumpelmayr

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(c) Christoph Tscherne

Mag. DI Christoph Tscherne

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(c) Kenneth Savin

Dr. Kenneth Savin

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[der Teil "Vortragende & Abstracts" wird laufend ergänzt]

Vortragende & Abstracts

Abstract

Forschung an der Schnittstelle von Raumfahrt und Medizin für Gesundheit im Weltraum und auf der Erde: Fokus Nervensystem

Univ.-Prof. Dr. med. Jens Jordan, Institutsdirektor, Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Köln, Deutschland

Die extreme Umwelt des Weltraums, insbesondere Mikrogravitation, kosmische Strahlung und Isolation, stellt eine Herausforderung für die menschliche Gesundheit dar, eröffnet jedoch zugleich einzigartige Möglichkeiten für die biomedizinische Forschung und Entwicklung. Anpassungsprozesse und pathophysiologische Veränderungen des Nervensystems - darunter das Spaceflight-Associated Neuro-ocular Syndrome (SANS), sensorimotorische und autonome Dysfunktion sowie strahlenbedingte Schädigungen - stehen dabei im Fokus aktueller Forschung. Das DLR verbindet Raumfahrtmissionen mit hochkontrollierten terrestrischen Modellen, um die zugrunde liegenden Mechanismen zu untersuchen und gemeinsam mit ESA und NASA wirksame Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Hierzu zählen sowohl moderne Strahlenmessungen während Raumfahrtmissionen als auch avancierte Humanstudien in hochkontrollierten terrestrischen Modellen im :envihab, beispielsweise Bettruhestudien in Kopftieflage und Isolationsstudien. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Technologien leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Sicherheit von Astronautinnen und Astronauten auf zukünftigen Weltraummissionen. Gleichzeitig werden sie gezielt in terrestrische Anwendungen übertragen, etwa für die neuromuskuläre Rehabilitation von Kindern sowie zur Förderung gesunden Alterns. Darüber hinaus eröffnet die Mikrogravitation neue Möglichkeiten für die Erforschung und perspektivisch auch die Herstellung regenerativer und zellbasierter Therapien, einschließlich organoidbasierter Verfahren, und könnte damit die Entwicklung innovativer biomedizinischer und pharmazeutischer Technologien maßgeblich vorantreiben

Biographie

Univ.-Prof. Dr. med. Jens Jordan

Jens Jordan ist Direktor des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Professor für Luft- und Raumfahrtmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Nach seiner Ausbildung zum Internisten und Klinischen Pharmakologen widmete er sich der Erforschung der Regulation des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Mechanismen kardiometabolischer Erkrankungen. Seine heutige Forschung konzentriert sich auf die Auswirkungen von Mikrogravitation, Strahlung und anderen Umweltstressoren auf den Menschen sowie auf die Entwicklung von Gegenmaßnahmen für die astronautische Raumfahrt. Dabei verbindet das Institut Raumfahrtmissionen mit terrestrischen Humanstudien und translationaler Forschung, um Erkenntnisse für die Gesundheit von Menschen im Weltraum und auf der Erde nutzbar zu machen. Jens Jordan ist Autor von mehr als 500 wissenschaftlichen Publikationen und engagiert sich in nationalen und internationalen Kooperationen auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrtmedizin.

Abstract

Erforschung des Einflusses der Mikrobiota auf die Entstehung der Alzheimer-Krankheit unter Mikrogravitation

Ein charakteristisches Merkmal neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson ist das Vorhandensein abnormaler Proteinaggregate im Gehirn und in anderen Organen. Ihre Hauptbestandteile, die Amyloidproteine, haben sich als entscheidende Faktoren in der Ätiopathogenese der Neurodegeneration herausgestellt. Interessanterweise scheinen menschliche Amyloidproteine Moleküle zu sein, die auch antimikrobielle Funktionen besitzen.
Inzwischen wurden verschiedene mikrobielle Organismen aus dem Mund- und Darmmikrobiom mit diesen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Interessanterweise ist bekannt, dass zahlreiche Mikroben der Mundhöhle und des Darms ebenfalls amyloidogene Proteine produzieren.

Da sich gezeigt hat, dass die Mikrogravitation die Erforschung menschlicher Amyloidproteine unterstützt, könnte diese Umgebungsbedingung auch für die Untersuchung mikrobieller Amyloide sehr attraktiv sein. Das Gleiche gilt für die Untersuchung von Neuroentzündungen, oxidativem Stress und der Rolle mitochondrialer Dysfunktion – allesamt weitere Kennzeichen der Entstehung der Alzheimer-Krankheit. Die Erforschung des Zusammenhangs zwischen neurodegenerativen Erkrankungen und dem Mikrobiom unter Mikrogravitation ist jedoch ein hochgradig interdisziplinäres Problem, das Mikrobiologie, Neurowissenschaften, Weltraumbiologie, Immunologie und Bioingenieurwesen umfasst.

Automatisch übersetzt mit Deepl

Biographie

Dr. Dr. Patrick Finzer


Nach dem Studium der Medizin und Philosophie arbeitet Patrick Finzer am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in der Abteilung Angewandte Tumorvirologie (ATV) und habilitiert an der Universität Heidelberg. Er ist Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie und Facharzt für Laboratoriumsmedizin. Nach Tätigkeit bei nationalen und internationalen medizinischen Laboren gründet er 2019 sein eigenes Diagnostiklabor „dus.ana“ in Düsseldorf. Darüber hinaus leitet er eine Arbeitsgruppe an der Universität Düsseldorf mit dem Fokus auf medizinische Aspekte des humanen oralen und genitalen Mikrobioms.

Abstract

Radiodiagnostika & Radiopharmazeutika – Produktion heute in Seibersdorf, morgen im All?

Mit dem pointiert formulierten Titel meines Vortrags möchte ich das Kernthema unserer Konferenz aufgreifen.

Ausgehend von den heutigen Herausforderungen der Radiopharmazie soll ein Blick in die Zukunft gewagt werden. Welche Möglichkeiten eröffnet die Forschung unter Mikrogravitation? Welchen Beitrag können die in Seibersdorf etablierten Technologien und das radiopharmazeutische Know-how künftig auch in diesem Umfeld leisten? 

Die Anforderungen an die GMP-konformen Herstellung von Radiopharmazeutika werden in Zukunft noch weiter steigen, besonders auch in Hinblick auf die neuen Entwicklungs- und Produktionsmöglichkeiten, mit denen wir uns heute beschäftigen. Das Spektrum an notwendigen Leistungen – von der Prozessentwicklung und Qualitätskontrolle bis hin zur klinischen Produktion – wird an Bedeutung gewinnen. Ich gebe in meinem Vortrag auch einen kurzen Einblick in die aktuellen Beiträge unseres Unternehmens zur Entwicklung innovativer Radiodiagnostika und Radiotherapeutika.

Denn die Grundlage für die Medizin von morgen wird bereits heute auch in Seibersdorf geschaffen.

Biographie

Dr. Kerstin Rumpelmayr

Dr. Kerstin Rumpelmayr ist Geschäftsfeldleiterin Radiopharmaceuticals der Seibersdorf Labor GmbH. Nach vielen Jahren in internationalen Biopharmaunternehmen verantwortet sie heute die Entwicklung und GMP-Herstellung innovativer Radiopharmaka in Seibersdorf. Gemeinsam mit ihrem Team trägt sie dazu bei, neue radiopharmazeutische Produkte für die klinische Anwendung verfügbar zu machen und so die Versorgung von Patientinnen und Patienten kontinuierlich weiterzuentwickeln. Heute gibt sie Einblicke in die aktuellen Kompetenzen der Seibersdorf Labor GmbH und wirft einen Blick auf die zukünftigen Perspektiven der Radiopharmazie.

Abstract

Data Transfer from Space – Upstream & Downstream: Von orbitalen Experimenten zu klinischer Anwendung

New Space verändert den Zugang zur Mikrogravitationsforschung grundlegend. Steigende Launch-Frequenzen, standardisierte Payloads, COTS-Technologien und kommerzielle Zugänge zum Orbit ermöglichen es zunehmend, Experimente im Weltraum nicht mehr nur als einzelne, schwer zugängliche Missionen zu betrachten, sondern als wiederholbare Forschungsinfrastruktur.

Für Life Sciences, Alzheimer-Forschung und Radiopharma eröffnet diese Entwicklung neue Perspektiven. Orbitale Experimente können dazu beitragen, biologische Prozesse wie Proteinfaltung, Zellstress, Neuroinflammation oder neurodegenerative Mechanismen unter besonderen physikalischen Bedingungen zu untersuchen. Entscheidend ist dabei nicht allein der technische Downlink von Daten, sondern deren strukturierte Übersetzung in wissenschaftlich und klinisch verwertbare Erkenntnisse.

Der Vortrag beleuchtet die Schnittstelle zwischen Upstream- und Downstream-Aktivitäten: von New-Space-Infrastruktur, Payload-Design und Datengewinnung in Mikrogravitation bis hin zur Frage, wie daraus Impulse für Biomarker, Radiotracer-Entwicklung und langfristig klinische Anwendungen entstehen können. Im Mittelpunkt steht die These, dass New Space Mikrogravitation nicht nur zugänglicher, sondern vor allem wiederholbarer macht und dass genau diese Wiederholbarkeit eine wichtige Voraussetzung für translationale Forschung ist.

Damit versteht sich „Data Transfer from Space“ nicht nur als technische Datenübertragung aus dem Orbit, sondern als Transfer von Infrastruktur, Daten und Innovationslogik aus dem New-Space-Ökosystem in die medizinische und radiopharmazeutische Forschung.

Biographie

Mag. DI Christoph Tscherne

Christoph Tscherne leitet das Aerospace Radiation Competence Center der Seibersdorf Laboratories. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Radiation Effects Engineering, Bestrahlungstests und Radiation Hardness Assurance für Raumfahrt- und Hochzuverlässigkeitsanwendungen.

Als zentrale Schnittstelle zu Kunden und Partnern aus der europäischen Raumfahrt – darunter ESA, Launcher, Satellitenbetreiber und Industrieunternehmen – bringt er umfassendes Know-how zu Raumfahrtstandards, Missionsanforderungen und praktischen Umsetzungsbedingungen ein. Damit liefert er eine wertvolle Perspektive für Anwendungen, die künftig im Weltraum realisiert werden sollen.

Abstract

Pharma, Wissenschaft und Raumfahrt

Forschung im Weltraum im Rahmen eines pharmazeutischen Entwicklungsprogramms ist kein naheliegender Ansatz. Gegen Ende meiner Karriere bei Eli Lilly and Co. bot sich mir die Gelegenheit, an einem Projekt mitzuarbeiten, dessen Ergebnisse zur Internationalen Raumstation geflogen werden sollten. Diese Arbeit hat mir und meiner Karriere eine völlig neue Richtung gegeben – eine Richtung, die sich positiv auf meine Karriere ausgewirkt hat und das Potenzial birgt, auch der pharmazeutischen Industrie zugutekommen zu können. In diesem Vortrag werde ich die Ereignisse schildern, die mich an diesen Punkt geführt haben, und erläutern, wie dieser Ansatz auch bei anderen Pharmaunternehmen und in anderen Branchen zum Erfolg führen kann.

Biographie

Dr. Kenneth Savin

Während seiner 20-jährigen Karriere in der Pharmaindustrie bei Eli Lilly and Co. leitete Ken Forschungsteams in den Bereichen Entdeckungschemie, Entdeckungsoperationen, Radiochemie, Arzneimittelverwertung, chemische Entwicklung, klinische Operationen, Produktdesign und Produktteams. Ken war bei Lilly federführend für die Vermarktung eines Produkts verantwortlich, das unter dem Namen Verzenio auf den Markt gebracht wurde. In den letzten vier Jahren seiner industriellen Laufbahn bei Lilly leitete er ein Projekt, das zu fünf separaten ISS-Flugversuchen führte. Nach seinem Ausscheiden bei Lilly schloss er sich dem Team des Center for the Advancement of Science In Space (CASIS) an, wo er zunächst in der Geschäftsentwicklung, dann als wissenschaftlicher Leiter und schließlich als Senior Director of In-Space Production Applications tätig war. Anfang 2022 trat Ken dem Redwire-Team als Chief Scientific Officer bei. Sein Schwerpunkt bei Redwire lag auf der Kommerzialisierung von Entwicklungen aus den Redwire-Labors sowie von Arbeiten, die in der erdnahen Umlaufbahn durchgeführt wurden. Ken wurde vom „Time Magazine“ als einer der 100 einflussreichsten Führungskräfte im Gesundheitswesen bis 2025 ausgewählt. Außerdem wurde Ken 2026 in den Ausschuss „Physical and Biological Sciences in Space“ der US-amerikanischen National Academy of Sciences gewählt. Im März 2026 trat Ken als Chief Scientific Officer dem BioOrbit-Team bei.

 

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Venue

Vienna Airport Conference & Innovation Center
Towerstraße 3
1300 Wien-Flughafen
AUSTRIA

Eine Veranstaltung in Kooperation mit ESA Phi-Lab Austria

und Confident Space Technology

Kontakt

Seibersdorf Labor GmbH
2444 Seibersdorf, Austria
T: +43 50550 2500
E: konferenzen(at)s-l.at

www.radpharm.at

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